Die Corona-Pandemie verändert die Arbeitskultur in vielen Bereichen, auch im Gesundheitswesen. Digitale Lösungen werden wichtiger denn je. Eine davon ist das Ausweiten des Angebots an Telemedizin und Videosprechstunden in Arztpraxen und Unternehmen.
Ein aktueller Report der Unternehmensberatung McKinsey zeigt, dass das Coronavirus auch langfristig die Wirtschaft und die psychische Gesundheit beeinflussen wird. Um diese negativen Folgen abzuschwächen sind neben der Politik, auch Arbeitgeber*innen gefragt.
Der Körper und die Psyche sind eng verbunden. Das zeigt sich auch in der Arbeitswelt. Psychischer Stress kann durch verschiedene Faktoren am Arbeitsplatz wie Überstunden oder Zeitdruck ausgelöst werden und dieser Stress äußert sich dann in einer Bandbreite von Symptomen.
Dreimal ging die Juristin in Folge vor Gericht. 2015 erhielt sie eine Abgangsentschädigung. 2017 erstritt sie eine Prüfung durch Behörden, ob ihr Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht verletzt habe. Im dritten Urteil widersprach das Bundesverwaltungsgericht der Einschätzung der Arbeitgeber und stellte fest, das Staatssekretariat für Migration habe seine Fürsorgepflicht verletzt.
Sehen Angestellte in ihrem Unternehmen keine Entwicklungschancen, birgt diese Perspektivlosigkeit ein Risiko für ihre Gesundheit, aber auch die Gefahr einer möglichen Kündigung. DearEmployee erfasst daher, wie Mitarbeiter*innen ihre Möglichkeiten einer fachspezifischen und auch persönlichen Weiterentwicklung einschätzen.
Als Mikroaggressionen werden unterbewusste verbale Angriffe auf Einzelne und kulturelle Gruppen bezeichnet. Gerade im Arbeitskontext belasten sie die Psyche von Betroffenen.